Rekordzahlen in der Landesbibliothek
Ein Blick auf die Auswertung der Entlehnzahlen für 2025 zeigt, dass die Landesbibliothek zum 3. Mal in Folge ihre eigenen Rekorde bricht. 2023, 2024 und 2025 steigerten sich die Entlehnungen von 124.168, über 130.496 auf 142.916 entlehnte Medien. Rückblickend auf das Erfolgsjahr 2019 - also vor Corona - ist das eine Steigerung von 41,37 Prozent!
„Diese Zahlen zeigen, dass alles, was wir in den letzten Jahren an Veränderungen vorgenommen haben, wirkt", so die Leiterin der Landesbibliothek, Katharina Kocher-Lichem. Es sind viele interne Veränderungen vorgenommen worden, im Lesesaal wurde den Styriaca-Beständen ein viel größerer Bereich gewidmet, ein neues Bibliothekssystem ist seit 2022 in Betrieb und als aktuell letzter Schritt wurde 2025 der Freihandbereich neu geordnet. Auf Initiative der jungen Kolleginnen und Kollegen im Team wurde entlang der Zahlen zu entlehnten Medien, aber auch mit Blick auf die Wissenschaftlichkeit und die Kernaufgabe der Landesbibliothek, nämlich Spezialbibliothek für Styriaca zu sein, der gesamte Freihandbereich neu aufgestellt. „All diese Schritte wurden von den Nutzerinnen und Nutzern gut angenommen. Das zeigen die Erfolgszahlen wohl eindeutig. Aber: kein Erfolg gelingt ohne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Ideen entwickeln, umsetzen und letztlich auch mit Freude leben," meint Kocher-Lichem. „Wir haben für 2026 und 2027 weitere Pläne, wollen die Bibliothek noch nutzerfreundlicher gestalten. Die Entlehnzahlen sind ein Parameter, ein anderer ist für uns wie gut die Arbeitsplätze im Lesesaal und im Freihandbereich genutzt werden. Die Bibliothek als Dritter Ort - also neben Zuhause und Arbeitsplatz soll sie ein Ort sein, der konsumationsfrei funktioniert und aufgrund des Ambientes gerne in Anspruch genommen wird. Das ist unser nächstes Ziel", so die Leiterin abschließend.

