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* ABGESAGT: STEFAN SLUPETZKY liest aus seinem aktuellen Kriminalroman "Im Netz des Lemming" *

Beginn:
12.03.2020, 19:00 Uhr
Ort:
Steiermärkische Landesbibliothek, Veranstaltungssaal
Kalchberggasse 2 / Joanneumsviertel
8010  Graz
E-Mail: lb-veranstaltung@stmk.gv.at
Web: http://www.landesbibliothek.steiermark.at/
Anfahrt:
Interaktive Landkarte  Zugang zum Veranstaltungssaal der Landesbibliothek erfolgt über die grüne Tür im Joanneumsviertel, Kalchberggasse 2
Geöffnet:
Mo, Di, Mi, Fr: 9.00-17.00 Uhr
Do: 9.00-20.00 Uhr
Sommer- und Weihnachtsferien:
Mo-Fr: 9.00-13.00 Uhr

Stefan Slupetzky

Stefan Slupetzky © Kurt Pinter
Stefan Slupetzky
© Kurt Pinter

1962 in Wien geboren, wo er heute noch lebt, verfasst Bühnenstücke, Kurzgeschichten und Romane. Seine Kriminalromane um den Antihelden Leopold „Lemming" Wallisch wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Glauser-Preis, dem Burgdorfer Krimipreis und dem Leo-Perutz-Preis. Slupetzky ist ein Drittel des „Trio Lepschi", mit dem er als Texter und Sänger durch die Lande tourt. Er ist außerdem Mitbegründer des Vereins zur Verwertung von Gedankenüberschüssen und wirkte an der Entwicklung unverzichtbarer Gebrauchsgegenstände wie etwa des „Transzebra Portable", eines ausrollbaren Zebrastreifens, mit.


Im Netz des Lemming

Im Netz des Lemming © Haymon Verlag
Im Netz des Lemming
© Haymon Verlag
Fine Crime © Fine Crime
Fine Crime
© Fine Crime

Ein tragischer Suizid und ein Nachtwächter in Bedrängnis
Der Lemming versteht sie nicht mehr, die Welt. Und noch weniger versteht er das Kauderwelsch aus Internet-Sprache und Englisch, das sein Sohn Ben mit seinem Freund Mario spricht. Als der Lemming sich mit ebendiesem Mario durch Zufall eine Straßenbahn teilt, passiert das Unfassbare: Auf Marios Handy-Display erscheint eine offenbar schockierende Nachricht, der Bub rennt unvermittelt aus der Bahn und springt von einer Brücke in den Tod.
Der Lemming ist fassungslos. Noch mehr, als plötzlich ein Shitstorm auf ihn einprasselt: Die Medien haben aus dem Mann, der mit dem unglücklichen Burschen vor dessen Suizid gesprochen hat, einen pädophilen Triebtäter gemacht. Und plötzlich sind sein Foto und sein Name überall. Auch Chefinspektor Polivka, der dem Lemming vertraut und mit ihm herausfinden will, was wirklich hinter Marios Tod steckt, gerät ins Kreuzfeuer der Öffentlichkeit. Bald ranken sich auch wilde Spekulationen um Marios Familie - denn die engagiert sich in der Flüchtlingshilfe, während Wien im Zeichen von dirty campaigning und politischer Hetze steht.
Der Lemming indes droht sich in verschiedensten Netzen zu verwickeln: Im World Wide Web, mit dessen Gefahren er es zu tun bekommt, in den Verstrickungen korrupter Politiker, die nicht nur im Internet Fake News verbreiten, und in den feinen Fäden, die die Boulevardpresse spinnt, wenn sie mit haltlosen Behauptungen eine möglichst große Leserschaft einfangen möchte.

„Jahrelang haben wir gewartet, endlich gibt es wieder einen Lemming!"
Puls4-Frühstücksfernsehen, Rotraut Schöberl

„eine turbulente Handlung, die es diesmal wirklich in sich hat und Lemming-Fans an den Rand der mitfühlenden Verzweiflung bringt"
Wiener Zeitung, Mathias Ziegler

„Stefan Slupetzky gelingt zweierlei: den Mechanismus von Rufmord und Aufwiegelung in der heutigen Zeit exemplarisch zu beschreiben - und immer wieder Figuren und Szenen zu entwerfen, die satirische Begabung und Liebe zum Lokalkolorit vereinen."
APA - Austrian Presse Agentur, Wolfgang Huber-Lang

 


 

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