Harald W. Vetter und J. G. Hammer lesen in der Steiermärkischen Landesbibliothek

Beginn:
28.10.2016, 19:00 Uhr
Ort:
Steiermärkische Landesbibliothek, Veranstaltungssaal
Kalchberggasse 2 / Joanneumsviertel
8010  Graz
E-Mail: lb-veranstaltung@stmk.gv.at
Web: http://www.landesbibliothek.steiermark.at/
Anfahrt:
Interaktive Landkarte  Zugang zum Veranstaltungssaal der Landesbibliothek erfolgt über den Lesliehof/Raubergasse im Joanneumsviertel
Geöffnet:
Montag bis Freitag 9-17 Uhr

"Sternensturz"

Cover
Cover© Verlagshaus Hernals
© Drimitri Prammer

zum Werk:
Heutige Formen der literarischen Produktion, der freie Aufbruch ins Formlose und sein Gegenteil, die rationelle Reihung sprachlicher Elemente, beide meiden Mitte. An diesem Punkt aber steht der Mensch. Harald Vetter ist Lyriker dieser menschlichen Mitte. Der Typus ist selten geworden. Das Erscheinen dieses Poeten fügt sich ein in einen neuen Aufbruch deutschsprachiger Dichtung. Seine Gabe, Wirklichkeit zum sprachlichen Eigenleben zu bringen, Realität aufzubrechen, zu überwinden, durch Rhythmus und Klang zu verdichten, erinnert an Apollinaire.

Harald W. Vetter präsentiert einen Überblick über sein literarisches Schaffen. Ergänzt wird das Buch durch Zeichnungen des Künstlers.

 

Biografie:
Harald W. Vetter geboren 1955 in Graz. Studium der Ethnologie, Kunstgeschichte und Germanistik. Beruflich war er als Lektor, Literaturkritiker, später im Landesdienst tätig. Mitbegründer und Namensgeber der steirischen Literaturzeitschriften Nebelhorn und Lichtungen. Veröffentlichungen von Lyrik, Prosa und Kulturessays in Zeitschriften, Zeitungen, Anthologien und im ORF, zahlreiche Lesungen. Zeichnete und malte von früh an. 2015 erschien sein PODIUM Porträt – Band 81.


"Sing Zikade Sing"

Cover
Cover© Verlagshaus Hernals
Hammer
Hammer© Barbara Zoe Sammer

zum Werk:
(...) Hammer, der wahrscheinlich profilierteste Haiku-Dichter Österreichs, zieht alle Register, welche die winzige Taschenorgel dieser Gattung hergibt, und entlockt ihr sämtliche Spielarten der Siebzehntonmusik vom klassisch meditativen Jahreszeiten-Haiku über surrealistisch verzerrte Nachtbilder menschlichen Daseins bis hin zur rotzfrechen Kürzestsatire, die ihren Stachel gegen gesellschaftliche Zu- und Missstände richtet.

J.G. Hammers Gedichte werden durch 17 Fotografien von Barbara Zoe Sammer ergänzt. 

 

 

Biografie:
Joachim Gunter Hammer, geboren 1950 in Graz, Studium der Naturwissenschaften,
zahlreiche Veröffentlichungen im Rundfunk, in Zeitschriften und Anthologien des In- und Auslandes (u.a. Jahrbuch der Lyrik, Landvermessung, Lichtungen, odium, Revolverrevue). Viele seiner Gedichte wurden in andere Sprachen übersetzt.
Bislang sind 21 Gedichtbände erschienen. Zuletzt „Der firnschwarze Mond - Ein Nachtflug" in 17-Silbern 2010, „Wind Räder Wind", Gedichte 2011, „Spiegelklänge aus dem Schlaflabor", Gedichte 2013 und „Die Schattenflöte", 17-Silber 2014, alle erschienen im Verlagshaus Hernals, Wien.

 

 

 

 

 

 

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