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* URSULA WIEGELE liest aus ihrem Roman "Was Augen hat und Ohren" *

Beginn:
25.09.2019, 19:00 Uhr
Ort:
Steiermärkische Landesbibliothek, Veranstaltungssaal
Kalchberggasse 2 / Joanneumsviertel
8010  Graz
E-Mail: lb-veranstaltung@stmk.gv.at
Web: http://www.landesbibliothek.steiermark.at/
Anfahrt:
Interaktive Landkarte  Zugang zum Veranstaltungssaal der Landesbibliothek erfolgt über die grüne Tür im Joanneumsviertel, Kalchberggasse 2
Geöffnet:
Montag bis Freitag 9-17 Uhr

Ursula Wiegele

Ursula Wiegele © Jesaja
Ursula Wiegele
© Jesaja

Geboren 1963 in Klagenfurt. Philosophische Lehr- und Wanderjahre in Österreich und Italien, Studienabschluss in Innsbruck 1988 mit einer Arbeit über die Ästhetik Th. W. Adornos. Lebt seit 1993 in Graz. Bis 2006 freiberufliche Lektorin. Ausbildung zur Schreibpädagogin und DaF/DaZ-Lehrenden. Leitung von Sprachkursen für Geflüchtete. Schreibworkshops für Kinder, Jugendliche, SeniorInnen. Neben Beiträgen in Anthologien und Literaturzeitschriften bislang zwei Romane: Cello, stromabwärts, Klagenfurt/ Celovec 2011, und Im Glasturm, Salzburg 2015. Diverse Literaturpreise und Stipendien, u. a. Frau-Ava-Literaturpreis 2015, Projektstipendium für Literatur 2018/19, zuletzt Finalistin der FLORIANA 2018, Preis des Kärntner Schriftstellerverbandes für neue Literatur 2018.


Was Augen hat und Ohren

Was Augen hat und Ohren © Otto Müller Verlag
Was Augen hat und Ohren
© Otto Müller Verlag

Der Schauspieler Bogdan Marinescu erniedrigt sich freiwillig für TV-Shows eines privaten Fernsehsenders. Mehr oder weniger freiwillig, denn er hat Geldsorgen, muss Kreditraten und Alimente bezahlen. Ende der 80er Jahre trat er als regimekritischer Hamlet im Nationaltheater Temeschwar auf, bevor er nach Verhören durch die Securitate nach Italien floh. Traian Voicu, ein Mitarbeiter des Geheimdienstes, versuchte Bogdan aufzuspüren - vergebens. Fünfundzwanzig Jahre später jedoch spielt der Zufall ihn Traian in die Hände, der den politischen Umsturz von 1989 finanziell zu nutzen wusste.

Eines blieb Bogdan in all den Jahren erhalten: Misstrauen. Wer wird ihn als nächstes täuschen, wo sind die versteckten Kameras, die all seine Schritte beobachten? Meint es Sorin wirklich gut mit ihm, wenn er ihn vor Traians Absichten warnen möchte? Ist die rothaarige Frau, die Bogdan an seine rumänische Jugendliebe Daniela erinnert, eine zufällige Begegnung, oder gehört sie zu Traians gefinkelter Inszenierung?

„Ursula Wiegele hat einen höchst aktuellen, klugen und poetischen Roman geschrieben, der von verschiedenen Formen der Machtausübung erzählt, von Unterwerfung und ihren Gegenkräften, von Überwachung und Kontrolle." Otto Müller Verlag

„[Ursula Wiegele] kommt ohne stilistische oder inhaltliche Effekthascherei aus." Dieter Wunderlich

„[...] eine beklemmende und böse Medien- und also Gesellschaftssatire." Steffen Roye

Wir erlauben uns darauf hinzuweisen, dass Sie mit der Teilnahme an der Veranstaltung für Foto-, Ton- und Filmaufnahmen, die im Rahmen der Veranstaltung entstehen, Ihre Zustimmung erteilen.

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