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Mojca Kumerdej

CHRONOS ERNTET / KRONOSOVA ŽETEV

Beginn:
04.06.2019, 18:30 Uhr
Ort:
Steiermärkische Landesbibliothek, Veranstaltungssaal
Kalchberggasse 2 / Joanneumsviertel
8010  Graz
E-Mail: lb-veranstaltung@stmk.gv.at
Web: http://www.landesbibliothek.steiermark.at/
Anfahrt:
Interaktive Landkarte  Zugang zum Veranstaltungssaal der Landesbibliothek erfolgt über den Lesliehof/Raubergasse im Joanneumsviertel
Geöffnet:
Montag bis Freitag 9-17 Uhr
Veranstalter:
Artikel-VII-Kulturverein für Steiermark - Pavelhaus
Ansprechperson: Mag. Susanne Weitlaner
E-Mail: office@pavelhaus.at
Web: http://www.pavelhaus.at/

Chronos erntet / Kronosova žetev

Buchpräsentation und Gespräch im Rahmen des Slowenischen Lesesaales / 
Predstavitev knjige in pogovor v sklopu Slovenske čitalnice

Moderation:   Erwin Köstler
Übersetzung: Sebastian Walcher

Mojca Kumerdej © Jože Suhadolnik
Mojca Kumerdej
© Jože Suhadolnik
Chronos erntet © Wallstein Verlag
Chronos erntet
© Wallstein Verlag

Mojca Kumerdej (1964, Ljubljana) ist Schriftstellerin, Philosophin und Publizistin. Ihre Kurzgeschichten sind in zahlreichen slowenischen und fremdsprachigen Antologien zu finden und wurden in dreizehn Sprachen übersetzt. Im Jahr 2001 erschien ihr Roman Krst nad Triglavom (Die Taufe unter Triglav), in dem sie slowenische Stereotypen und die nationale Mythologie ironisiert. Bisher publizierte sie zwei Kurzgeschichten-sammlungen - Fragma (Fragma) und Temna snov (Dunkle Materie). In Juni 2016 erschien ihr letztes Buch, der Roman Kronosova žetev (Cronos erntet; Übersetzung von Erwin Köstler): ein erstaunlicher Sprung in die europäische Gegenreformation.


Ein Renaissance-Roman, der aus Fakten und Fiktionen ein faszinierendes Bild vergangener Zeiten webt - und wie nebenbei wird klar, dass alle Fragen absolut gegenwärtig und lebendig sind.

Eine junge Frau ist schwanger und kann keinen Vater vorweisen; in ihrer Not erzählt sie eine phantastische Geschichte, in der der Teufel eine Rolle spielt. Eine Bauerntochter rebelliert gegen das patriarchalische System. Ein Bischof auf Visitation in den innerösterreichischen Erbländern streitet mit seinem alten Freund, einem protestantischen Grafen, über Macht und Sünde. Als er mit allen Raffinessen einen Hexenprozess anzuzetteln versucht, unterläuft das ein liberaler Bürgermeister, und ein Stadtschreiber fühlt sich zum Philosophen berufen und lässt sich nicht mehr diktieren, was er zu sagen hat. Aufklärung und Aberglaube widerstreiten im Volk, Heiligkeit und Scheinheiligkeit sind nur im Ausnahmefall voneinander zu trennen. Mojca Kumerdej führt in ihrem polyphonen historischen Roman in die Zeit der beginnenden Gegenreformation im späten 16. Jahrhundert. Sie zeichnet ein überaus farbiges, lebenspralles Bild der Verhältnisse und lässt Angehörige aller Klassen und Schichten zu Wort kommen: voller funkelnder Einfälle, Witz und fesselnder Dialoge. Mojca Kumerdejs großer Roman zielt immer auf Heutiges - nicht nur, weil er den Frauen eine besondere Rolle für die Befreiung von falscher Autorität zuweist, sondern weil er überhaupt nach den Prozessen fragt, die zu Diktatur und Unterdrückung

 

 

Externe Verknüpfung > Einladung

Eine Veranstaltung im Rahmen des Slowenischen Lesesaales. | Prireditev v okviru Slovenske čitalnice.

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