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Jahresschwerpunkt "Anderssein" - Buchempfehlungen aus der Landesbibliothek

Ein Pinguin tanzt aus der Reihe © Loewe Verl.
Ein Pinguin tanzt aus der Reihe
© Loewe Verl.

Smellmann, Steve

Ein Pinguin tanzt aus der Reihe
Ab 3 Jahren

 

Der beliebte Autor und Illustrator Steve Smallman zeigt durch den niedlichen Pinguin Percy, dass aus der Reihe tanzen gar nicht schlimm ist. Ein liebevoll illustriertes Bilderbuch zu den Themen Anderssein, Toleranz und Freundschaft.

Percy ist ein Pinguin.
Nicht so einer wie seine Freunde, er ist eben ... anders.
Percy spritzt beim Schwimmen alle voll, rutscht lieber auf dem Bauch das Eis hinunter und pupst in unpassenden Momenten. Doch als er die Gruppe verlässt, merken seine Freunde erst, wie langweilig es ohne den lustigen Percy ist.
Klar, dass sich alle auf die Suche machen, um den kleinen Pinguin zurückzuholen ...

Ziegenhundekrähenmama © Atlantis Verl.
Ziegenhundekrähenmama
© Atlantis Verl.

Tanner, Katharina

Ziegenhundekrähenmama

...oder: Was ist mit Mama los?

Ab 5

Laute Lotte und Kleiner Paul versuchen Mama aufzumuntern. Vergeblich: Mama meckert nur wie eine Ziege und bleibt auf dem Sofa liegen. Sie starrt wochenlang Löcher in die Luft und bellt wie ein Hund, dann krächzt sie wie eine Krähe.
»Sollen wir Mamas Lieblingswetter wünschen?«,
überlegen die Kinder.
Mitten im Sommer stapfen Lotte und Paul durch tiefen Schnee, zum Haus hinaus, durch Tag und Nacht, und fallen dann in tiefen Schlaf ...
Als sie wieder aufwachen, verwandelt sich die „Ziegenhundekrähenmama" zurück und an einem Nachmittag im frühen Winter singt Mama mit allen zusammen das Ziegenlied.
Ein Buch über eine psychisch belastete Mutter - aus der Perspektive der Kinder erzählt.

Keiner gruselt sich vor Gustav © Betz Verl.
Keiner gruselt sich vor Gustav
© Betz Verl.

van Genechten, Guido

Keiner gruselt sich vor Gustav
Ab 4 Jahren

 

Der Direktor der Geisterschule ist entsetzt: Gustav kann einfach nicht gruselig spuken. Was für eine Schande! Bis er es richtig lernt, muss Gustav im Verlassenen Turm wohnen. Doch nach dem ersten Schrecken ist es dort gar nicht so schlimm. Zusammen mit dem Kater Miau richtet sich Gustav häuslich ein. Es ist so gemütlich bei ihnen, dass die anderen Gespenster nach einer langen Spuknacht am liebsten zum Teetrinken vorbeischauen. Wie schön, dass nun alle zufrieden sind!
Ein Buch über das Anderssein und So-Bleiben-wie-man-ist.

Prinz Seltsam © Neufeld Verl.
Prinz Seltsam
© Neufeld Verl.

Schnee, Silke

Die Geschichte von Prinz Seltsam
Wie gut, dass jeder anders ist!
Ab 4 Jahren

 

Es gibt nichts Schöneres auf der Welt, als Kinder zu haben. Und so freut sich das Königspaar auf sein drittes Kind. Er sieht ein bisschen seltsam aus, findet der König, als Prinz Noah zur Welt kommt. Er ist anders als die anderen, meint auch die Königin. Doch bald merken sie, dass er ein ganz besonderer Mensch ist. Als der kleine Prinz Seltsam den Angriff des Schwarzen Ritters auf seine Weise abwehrt und das ganze Volk damit rettet, entdecken schließlich alle: Wie gut, dass jeder anders ist! Es gibt Kinder, die sind langsamer. Es gibt Kinder, die können nicht so gut laufen. Es gibt Kinder, die kaum oder gar nicht sprechen können. Sie alle gehören dazu und sie sind ein Gewinn für unser Leben.

Die Geschichte von Prinz Seltsam ist das erste Kinderbuch aus dem Neufeld Verlag - und zählt inzwischen zu den erfolgreichsten Titeln des Verlages. In leuchtenden Farben wird hier ausgemalt, dass es ganz normal ist, verschieden zu sein.

Giraffe gehört dazu © Lingen Verl.
Giraffe gehört dazu
© Lingen Verl.

Koppers, Judith
Giraffe gehört dazu
Ab 4 Jahren

Giraffe und ihre Mutter sind gerade in das große, weiße Haus gezogen. Natürlich sind alle sehr neugierig auf die neuen Bewohner. Sofort wollen sie Giraffe kennenlernen und mit ihr spielen. Aber das will nicht so recht gelingen, denn Giraffe ist anders. Ihr Hals ist viel zu lang und stört bei jedem Spiel. Doch dann geraten Affe und Hund plötzlich in Schwierigkeiten und nur Giraffe kann helfen. Wie gut, dass die Giraffe so langen Hals hat, wie gut, dass sie anders ist. Eine wunderschöne Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt aus der Reihe „Allerbeste Freunde".  Das Buch hat Judith Koppens, die junge niederländische Autorin geschrieben.

Judith Koppens zeichnet und malt schon seit sie denken kann. Diese Leidenschaft, kombiniert mit ihrem Beruf als Grundschullehrerin, führte sie dazu, Bilderbücher zu machen. Kinder sind ihre wichtigste Inspirationsquelle. Deren Enthusiasmus, Einfachheit und Aufrichtigkeit spiegeln sich in allen ihren Büchern wider.

Vorlesegeschichten © Beltz Verl.
Vorlesegeschichten
© Beltz Verl.

Hartmann, Katrin ; Petra Eimer

Ein kleines bisschen anders
Vorlesegeschichten für 3... 4... 5... Minuten
Ab 4 Jahren

30 kleine, feine Vorlese-Geschichten für 3, 4 oder 5 Minuten, die viele Impulse geben, mit Kindern über ihre Ängste und Träume zu reden. Sie erzählen von Unterschieden und Gemeinsamkeiten und davon, dass man gut so ist, wie man eben ist.
Jedes Kind ist etwas ganz Besonderes. Juli ist eine Quasseltante, Lia spricht nur mit Tieren und Youssry redet gar nicht, weil ihn sowieso keiner versteht. Manchmal ist man ganz klein vor Furcht und manchmal so mutig, dass man sogar anderen helfen kann.

Ein tolles Buch mit fantastischen Geschichten für Kinder ab 4 Jahren, den Kindergarten und die erste Klasse Volksschule.

Bandbattle © Dressler  Verl.
Bandbattle
© Dressler Verl.

Solberg, A. Audhild

Bandbattle
Freaky ist das neue Cool

Anna Bea, das 12jährige Albino-Mädchen mit dicker Brille belegt auf der Beliebtheitsskala der Siebtklässler den vorletzten Platz. Sie ist ein super sympathisches Mädchen, das immer wieder in die Schusslinie der fiesen Super-Tussis gerät. Zum Glück hält wenigstens ihr bester Freund Nils immer zu ihr. Ein Talentwettbewerb und das Interesse des gut aussehenden Magnus lassen in Anne Bea ungeahnte Kräfte wachsen und sie weiß: Dieses Mal gibt sie nicht klein bei! Die Geschichte liest sich nicht nur hervorragend, sie ist auch eine Message zum Thema Mobbing ohne erhobenen Zeigefinger!

A. Solberg schafft mit der Heldin von „Bandbattle" eine clevere Heldin mit hohem Sympathiefaktor.
 

meine Mutter der Krebs und ich © Knesebeck Von Dem Verl.
meine Mutter der Krebs und ich
© Knesebeck Von Dem Verl.

Percin, Anne

Meine Mutter, der Krebs und ich

Tanja ist 14 und lebt allein mit ihrer Mutter, die sie ziemlich peinlich findet. Denn obwohl die Eltern geschieden sind und der große Sohn bereits ausgezogen ist, erzählt die Mutter in ihrem Blog noch immer von der glücklichen Familie. Als bei Tanjas Mutter Brustkrebs diagnostiziert wird, müssen beide aufeinander zugehen, um die schwere Zeit zu meistern. Dabei entdeckt Tanja einige überraschende Seiten an ihrer Mutter, und auch an sich selbst. Im Kampf gegen die Krankheit ihrer Mutter wachsen die beiden - unter Tränen und Lachattacken - zusammen.

Mit bissigem Humor und zugleich viel Zuneigung zu ihren Figuren beschreibt Anne Percin diesen Weg von Mutter und Tochter.

Alles Sehen © Beltz Verl.
Alles Sehen
© Beltz Verl.

Behrens, Katja

Alles Sehen kommt von der Seele
Die außergewöhnliche Lebensgeschichte der Helen Keller

 

Helen Kellers (1880-1968) Leben ist Legende: das taub-blinde Kind, aus dem Dank ihrer einzigartigen Lehrerin Anne Sullivan die weltberühmte Buchautorin wird, die ungeachtet ihrer Behinderung stets engagiert an die Öffentlichkeit trat und die deutlich machte, dass man die Welt auch mit anderen Sinnen - nämlich durch die Kraft der Seele - erleben kann. "Sie wusste nicht, wie ihre Mutter aussieht. Sie wusste nur, wie sie riecht und wie sie sich anfühlt. Ihre Hände kannten den Körper der Mutter und ihr Körper kannte die Hände der Mutter. Es waren die Einzigen, von denen sie sich manchmal liebkosen ließ. Sie kannte die Hände des Vaters und die Hände der Kinderfrau. Sie konnte sie genau unterscheiden, aber sie wusste nicht, dass die einen weiß und die andern schwarz waren. Sie wusste überhaupt nicht, dass es schwarze und weiße Hände gibt... "

Katja Behrens beschreibt hervorragend, wie die junge Helen mit Hilfe ihrer Lehrerin Anne Sullivan das Wunder der Sprache entdeckt. Über die Wörter, die Anne Sullivan ihr unermüdlich in die Hand buchstabiert erschließt sich Helen Stück für Stück die Welt der Hörenden und Sehenden.

Die Autorin hat es auf wundervolle Weise verstanden, den Seelenzustand des Mädchens zu beschreiben. Während die Lebensgeschichte Helen Kellers längst zur Legende geworden ist, wird in dieser Biografie auch das Leben ihrer Lehrerin Anne Sullivan beleuchtet. Mit Einfühlungsvermögen und sozialem Interesse bestimmt eine bereichernde Lektüre.

Im Anhang wird auch das im Buch oft zitierte Fingeralphabet gezeigt und gut beschrieben.

Nur eine Liste © Ravensburger Verl.
Nur eine Liste
© Ravensburger Verl.

Siobhan, Vivian

Nur eine Liste


Jedes Jahr werden an der Mount Washington Highschool kurz vor dem Home Coming Ball rund 400 Kopien einer Liste aufgehängt, die das Leben von acht Schülerinnen stark beeinflusst. Aus allen vier Schulstufen werden das jeweils schönste und das jeweils hässlichste Mädchen genannt. Kaum einer weiß, wer diese Liste verfasst oder wer diese Tradition eingeführt hat. Dieses Jahr trifft es Abby, Lauren, Bridget und Margo - die Schönsten, und Danielle, Candace, Sarah und Jennifer - die Hässlichsten. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der Mädchen erzählt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Manche davon kennen einander gut, manche kennen einander nur vom Sehen. Auf jedes Mädchen hat die Liste und das Auftauchen des eigenen Namens darauf eine vollkommen unterschiedliche Wirkung. Während die eine bereits schwer essgestört ist und durch ihre Wahl zur Schönsten nur noch mehr Druck verspürt, dünn sein zu müssen, wehrt sich eine andere gegen die Liste und all die Leute, die Ihr Bedeutung beimessen, indem sie sich schlichtweg weigert, eine Woche lang zu duschen oder sich die Zähne zu putzen. Die Freundeskreise der acht Mädchen sind ziemlich unterschiedlich, genauso wie ihr familiäres Umfeld. Doch eines haben alle Mädchen gemein: am Ende sieht jede einzelne von ihnen ein, dass Schönheit nicht alles ist und die Liste eher Fluch als Segen ist. 

Starker, realistischer Mädchenroman,  über Selbstfindung, den Mut zum Anderssein, Mobbing und die erste Liebe. Einfühlsamer, authentischer Erzählton.

Olivia Jones © Schwarzkopf + Schwarzkopf Verl.
Olivia Jones
© Schwarzkopf + Schwarzkopf Verl.

Jones, Olivia

Keine Angst in ANDERSRUM
Eine Geschichte vom anderen Ufer

Olivia Jones ist eine Ikone, ein schriller, aber überaus erfolgreicher Paradiesvogel. Auf die Idee, ein Kinderbuch zum Thema Homosexualität zu schreiben, kam sie, weil sie selbst ihr ganzes Leben lang von Vorurteilen begleitet worden ist und weiß, dass das Rollenverhalten schon im Kindergarten geprägt, Aufklärung aber erst viel später in der Schule betrieben wird. "Zu spät, denn die Vorurteile sitzen dann meist schon fest."
Die Geschichte? Der kleine Luis hat aus der Schule ein neues Schimpfwort mit nach Hause gebracht. "Schwul". Er führt auch gleich aus, was er vom Paul gelernt hat, dass es nämlich "unnatürlich" ist, wenn ein Mann einen Mann liebt. Um Luis und seiner kleinen Schwester Emma verständlich zu machen, dass niemand dafür verachtet werden sollte, wen er liebt, regt Tante Maria ein Gedankenspiel an: "Stellt euch doch mal vor, es wäre andersrum ..." - Im Land Andersrum lieben Männer Männer und Frauen Frauen. Eigentlich. Doch eines Tages verliebt sich ein Mann in eine Frau. Und dann wird es ganz schön kompliziert, denn die Andersrummer finden das total unnatürlich!
Mit viel Witz bricht KEINE ANGST IN ANDERSRUM überkommene Rollenbilder und Vorurteile gegenüber gleichgeschlechtlichen Partnerschaften auf, "ohne dabei unnötig auf Fragen der Sexualität oder sexueller Praktiken einzugehen. Schließlich geht es ja im Grunde gar nicht um Sex, sondern um Liebe und Lebensgestaltung", wie Olivia Jones im Vorwort erklärt, das mit privaten Fotos ihres eigenen ungewöhnlichen Werdegangs angereichert ist. Ein regenbogenbuntes Bilderbuch und kindgerechtes Plädoyer für Toleranz, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander!

George © Fischer Verl.
George
© Fischer Verl.

Gino, Alex
George

Sei, wer du bist!
George ist zehn Jahre alt, geht in die vierte Klasse, liebt die Farbe Rosa und liest heimlich Mädchenzeitschriften, die sie vor ihrer Mutter und ihrem großen Bruder versteckt. Jeder denkt, dass George ein Junge ist. Fast verzweifelt sie daran. Denn sie ist ein Mädchen! Bisher hat sie sich noch nicht getraut, mit jemandem darüber zu sprechen. Noch nicht einmal ihre beste Freundin Kelly weiß davon. Aber dann wird in der Schule ein Theaterstück aufgeführt. Und George will die weibliche Hauptrolle spielen, um allen zu zeigen, wer sie ist. Als George und Kelly zusammen für die Aufführung proben, erzählt George Kelly ihr größtes Geheimnis. Kelly macht George Mut, zu sich selbst zu stehen.
'George' erzählt einfühlsam und unprätentiös vom Anderssein und ermutigt, den eigenen Weg zu gehen. Der erste Kinderroman zum Thema Transgender, der auch ältere Leser fesseln wird und der die Botschaft vermittelt: Sei, wer du bist!

Dazwischen ich © Hanser Verl.
Dazwischen ich
© Hanser Verl.

Rabinowich, Julya
Dazwischen: Ich

Das Los der 15-jährigen Madina teilen viele Flüchtlingskinder: Sie alle sind Brückenbauer zwischen ihren Familien und dem neuen Leben in der westlichen Welt. Nach einer beschwerlichen Flucht vor dem Krieg in ihrer Heimat ist Madina endlich angekommen, in einem Land, das Sicherheit verspricht. Doch nicht allen in ihrer Familie fällt es leicht, Fuß zu fassen. Und so ist es an Madina, Mittlerin zu sein zwischen ihrer Familie im Flüchtlingsheim und dem unbekannten Leben außerhalb. Sie nimmt das Schicksal ihrer Familie in die Hand und findet in Laura eine Freundin, die für sie in der Fremde Heimat bedeutet. Eine bewegende Geschichte über Freundschaft, Migration und das Erwachsenwerden in Zeiten von Krieg und Verfolgung - authentisch erzählt.

Essstörungen © Kohlhammer Verl.
Essstörungen
© Kohlhammer Verl.

Simchen, Helga
Essstörungen und Persönlichkeit
Magersucht, Bulimie und Übergewicht - Warum Essen und Hungern zur Sucht werden

Viele Ärzte und Psychologen haben Essstörungen bisher zumeist als eine Folge von Beziehungsstörungen oder schweren, psychisch belastenden Ereignissen in der Kindheit angesehen. Inzwischen zeigt die Forschung jedoch, dass diese Sichtweise überholt ist. Tatsächlich sind Essstörungen mit Krankheitswert - die zumeist auf einer genetisch bedingten und somit vererbten Persönlichkeitsvariante beruhen - in aller Regel frustbedingte, automatisch ablaufende Fehlreaktionen, die dem Abreagieren unerträglicher Wahrnehmungs- und Gefühlszustände dienen und die sich über Jahre hinweg zu einem zwanghaften Suchtverhalten entwickeln. Die Autorin erläutert die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen mit Magersucht, Bulimie und Adipositas fachlich versiert und anschaulich. Dabei geht sie auch dem Zusammenhang von AD(H)S und Essstörungen nach.

ADHS © Reinhardt Verl.
ADHS
© Reinhardt Verl.

Hoberg, Kathrin
Schulratgeber ADHS
Ein Leitfaden für LehrerInnen

Das Buch wendet sich vorrangig an LehrerInnen der Unterstufe. Aber auch an weiterführenden Schulen sind die praktischen Hilfen gut einsetzbar.
In fast jeder Schulklasse gibt es unaufmerksame, impulsive und hyperaktive SchülerInnen. Doch was steckt eigentlich hinter der Diagnose ADHS und wie können LehrerInnen im Unterricht damit umgehen?
Die Autorin liefert kompaktes Basiswissen für Lehrkräfte, die SchülerInnen mit ADHS unterrichten. Sie schildert anschaulich und praxisnah viele konkrete Maßnahmen für den Unterricht, die sowohl die SchülerInnen selbst stärken als auch das Lernklima in der Klassengemeinschaft verbessern. Eine Fundgrube mit wertvollen Tipps für alle LehrerInnen!

Patchwork © Kosel Verl.
Patchwork
© Kosel Verl.

Rogge, Jan-Uwe ; Sieckmann, Katharina
Familie für Fortgeschrittene
Kinder und Jugendliche über Krisen, Krach und Potenziale in Patchworkfamilien

"Stiefeltern sind die Erwachsenen, die dir deine Eltern eingebrockt haben."
Kinder und Jugendliche von 6 bis 20 Jahren erzählen, was ihnen an ihrem Patchworkleben gefällt und was sie nervt. Und sie geben Tipps, was den Alltag leichter machen könnte. Zusammen mit den familienberatenden Anregungen von Jan-Uwe Rogge entsteht so ein Wegbegleiter mit Aha-Effekt, in dem sich "Patchworker" wiederfinden: ungeschminkt, alltagsrelevant, unterstützend.
Wie lebt es sich wirklich in Patchworkfamilien?
Die Zahl der Patchworkfamilien wächst und wächst. Höchste Zeit, mit den gängigen Klischees aufzuräumen und aus dem echten Leben zu erzählen. Hier kommen diejenigen zu Wort, die unmittelbar von den Entscheidungen der Erwachsenen betroffen sind: die Kinder. Sie haben sich die neue Konstellation nicht ausgesucht und müssen doch mit der emotionalen Achterbahnfahrt klarkommen. Zwölf Kinder und Jugendliche vertrauen sich in oftmals berührenden Interviews der Journalistin Katharina Sieckmann an. Darin sprechen sie häufig zum ersten Mal ganz offen mit einem Erwachsenen über ihre Erfahrungen und Jan-Uwe Rogge nimmt jedes dieser Gespräche zum Anlass, um ein spezielles Thema herauszugreifen, das im Alltag von Patchworkfamilien zu Herausforderungen führt.

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